Schulter

Schulter

Verletzungen der Rotatorenmanschette

Die sogenannte Rotatorenmanschette besteht im Wesentlichen aus vier zusammenhängenden Sehnen und Muskeln, die den Oberarmkopf wie eine Kappe umgeben und zum Schulterblatt ziehen. Die Funktion dieser Muskeln ist es einerseits den Arm zu heben und zu drehen, andererseits das Schultergelenk zu stabilisieren.

Zu einem Abriss der Rotatorenmanschette kann es infolge einer akuten Verletzung oder aber häufiger durch zunehmenden Verschleiss und Abnützung kommen. Am häufigsten ist hierbei der Musculus supraspinatus betroffen. 

Arthrose (Abnützung) des Schultergelenkes

Der häufigste Grund für eine Abnützung des Schultergelenkes verkörpert die Zerstörung des Gelenkes durch altersbedingten Verschleiss des Knorpels (Arthrose). Andere Ursachen für eine Gelenkzerstörung an der Schulter stellen rheumatische Erkrankungen, lang bestehende und nicht behandelte Sehnenrisse an der Schulter sowie Durchblutungsstörungen am Oberarmkopf dar.

Die typischen Krankheitserscheinungen bei einer Schultergelenksarthrose sind Schmerzen und eine zunehmende Verschlechterung der Beweglichkeit. Bei einer fortgeschrittenen Arthrose kann es bis zur vollständigen Gebrauchsunfähigkeit des betroffenen Armes kommen.

Schulterluxation

Die Verrenkung (Luxation) des Schultergelenkes ist eine häufige Sportverletzung (z.B. im Handball, Skifahren oder Rugby). Die häufigste Form der Luxation bildet eine Verrenkung nach vorne und unten.

Eine luxierte Schulter sollte möglichst bald wieder eingerenkt werden, wobei wegen der Schmerzen häufig eine kurze Narkose notwendig ist. Im Anschluss daran wird der Arm für 7-10 Tage ruhig gestellt und dann mit einer stabilisierenden Physiotherapie begonnen. Mit der vollen sportlichen Aktivität sollte frühestens nach Wiederherstellung der vollen Kraft und Beweglichkeit begonnen werden, was im Allgemeinen 8-10 Wochen der Fall ist.

Nach wiederholten Schulterluxationen kann es im Laufe der Jahre zu einer Arthrose (Abnützung) des Schultergelenkes kommen.