Verletzungen der Rotatorenmanschette

Die sogenannte Rotatorenmanschette besteht im wesentlichenaus vier zusammenhängenden Sehnen und Muskeln, die den Oberarmkopf wie eine Kappe umgeben und zum Schulterblatt ziehen. Die Funktion dieser Muskeln ist es einerseits den Arm zu heben und zu drehen andererseits das Schultergelenk zustabilisieren.

Zu einem Abriss der Rotatorenmanschette kann es infolge einer akuten Verletzung oder aber häufiger durch zunehmenden Verschleiss und Abnützung kommen. Am häufigsten ist hierbei der Musculus supraspinatus betroffen. 

Bei jüngeren Patienten sollte eine Verletzung der Rotatorenmanschette in den meisten Fällen operativ behandelt werden. Bei älteren Patienten kann primär ein drei bis sechs monatiger konservativer Behandlungsversuch mit Physiotherapie versucht werden. Da mit den heutigen Operationsmethoden im allgemeinen gute Resultate erzielt werden, sollte deshalb auch bei älteren Patienten die trotz Physiotherapie über persistierende Schmerzen und eine störende Bewegungseinschränkung klagen, eine Operation nicht allzulange hinausgeschoben werden.

Siehe auch Artikel Sehnenverletzung an der Schulter

 

Rotatorenmanschette

OP-Methoden